Modetrends 2013 – Vorschau

Frühling und Sommer 2012 werden zwar bunt, aber dennoch dezent. Die vorherrschenden Farben sind rot, rosa, eisblau und weiß. Zarte Töne, am besten in Pastell geben hier die Richtung vor. Die Farben und Schnitte schmeicheln auch Figuren, die ein wenig von der Ideallinie abgekommen sind, wenn man das so ausdrücken möchte. Fließende Stoffe und weite Schnitte sind  ebenso erlaubt, wie eng anliegende Designs. Kleider, Röcke und Blusen im Stil der 20er. 40er und 50er Jahre werden groß im Kommen sein, Rockabilly Motive, Etui-Röcke, Paisley-Muster und Pailetten sowie figurnahe Schnitte aus zwei oder mehr Materialien schwappen vermehrt von der Avantgarde in den Mainstream.

Unter den Designern liessen sich sowohl die die Großen der Branche als auch Nachwuchskünstler von diesen Trends inspirieren. Immer mehr Frauen und nun auch Männern setzen auf Designermode – einzigartig und unverwechselbar. Wer möchte auf der Straße schon ständig Leuten begegnen, die das gleiche tragen wie man selbst? Zudem ist auch die Mode der grossen Designer immer mehr an die ganz normalen Ansprüche angepasst und es gibt durchaus Modelle, die einer Frau passen, die eben nicht Größe Null trägt. Auch in vielen Randbereichen oder solchen, die bislang ein solches Dasein fristen mussten, setzt sich die Designermode immer mehr durch. Hier muss unter anderem Mode für Schwangere vom Designer genannt werden. Schwangere müssen sich schon längst nicht mehr unter weiten Kitteln verstecken, sie können durchaus zeigen, dass sie ein Baby erwarten. Designer haben erkannt, dass hier eine Lücke klafft und haben sich auf moderne und bequeme Kleidung gegeben.

Auch Kinder kommen in diesem Jahr voll und ganz auf ihre Kosten. Die Kinderkleidung ist bunt und duftig, dabei bequem und – zumindest bei vielen Modellen ist es so – sehr robust. Natürlich sind auch die klassischen Farben schwarz und braun zu haben, doch sie wirken gegenüber den leichten Stoffen und Farben schwer und unpassend für Frühling und Sommer 2012.