Immobilien als Geldanlage

Immobilien erfreuen sich auch 2014 weiterhin großer Beliebtheit unter Anlegern. Sie versprechen eine sichere Rendite und gelten als relativ krisensicher. Grund dafür ist auch der niedrige Leitzins der Europäischen Zentralbank, von dem Anleger profitieren können. Deswegen gehen Finanzexperten davon aus, dass die Beliebtheit von Immobilien auch in den nächsten Jahren nicht sinken wird. Zusätzlich ziehen Mieten und Haus- und Wohnungspreise besonders in Großstädten aller Voraussicht nach weiter an. Hier warnen manche Experten sogar vor einer Immobilienblase für den Fall, dass der Leitzins weiter auf so niedrigem Niveau bleibt.

Wer in Immobilien investieren möchte, hat dazu nach wie vor verschiedene Möglichkeiten. Vor allem unter Kleinanlegern ist der Hauskauf mit anschließender Vermietung äußerst beliebt. Ein Darlehen ist durch niedrige Zinsen äußerst attraktiv, der Anleger kann mit konstanten Mieteinnahmen rechnen und das Objekt später gegebenenfalls auch selbst nutzen. Allerdings können durch Verwaltung, Sanierung und Instandhaltung merkliche Kosten entstehen. Auf Risikostreuung verzichten Anleger hier ganz, und das Kapital ist unflexibel gebunden. Sinnvolle Investitionen erfordert daher viel Hintergrundwissen über den Immobilienmarkt  

Wer weniger Kapital zur Verfügung hat, ist bei Fonds und Aktien besser aufgehoben. Offene Fonds bieten Anteile bereits ab 50 Euro an, die Risikostreuung ist höher und der Anleger kann sich auf eine jährliche Gewinnausschüttung freuen. Anteile an geschlossenen Fonds gibt es ab 10.000 Euro. Hier ist das Kapital jedoch langfristig gebunden und die Risikostreuung ist nur wenig besser als bei einem Hauskauf. Zudem gehen Anleger hier ein unternehmerisches Risiko ein und der Markt gilt als wenig reguliert. Aktien sind ebenfalls wesentlich günstiger als Wohnungskäufe und können jederzeit verkauft oder gekauft werden. Der Wert kann jedoch stark schwanken und ohne Börsenkenntnisse ist eine Investition nicht ratsam.